RLW-S | Zuverlässiger Schweißpartner auch bei schwierigen Applikationen

Die RLW-S punktet besonders beim anspruchsvollen Schweißen von Kupfer-Hairpins. Möglich macht das unter anderem die zum Laserstrahl koaxial integrierte Kamerasensorik. Diese identifiziert den Bearbeitungspunkt, selbst bei unterschiedlicher Reflexion der Hairpin-Oberflächen.

Gleichzeitig gewährleistet sie eine permanente Prozessüberwachung und damit eine hohe Prozesssicherheit. Kunden ermöglicht dies höchste Verlässlichkeit mit festen, porenfreien Nähte bei hoher Reproduktionsrate.

RLW-A | Ansicht von unten

RLW-A | Gesamtansicht

Scansonic RLW-S | Hairpin-Schweißen für Elektromotoren

Funktionsweise

Die RLW-S ermöglicht das automatische Erkennung von Mustern auf dem Bauteil sowie die Positionierung des Laserstrahls relativ zur Musterkontur. Dabei können beliebige Schweißbahnen vorgegeben werden. Dazu nimmt eine zum Laserstrahl koaxial angeordnete Kamera die Musterlage/n auf. Daraufhin wird die Bewegung des Laserstrahls über die Bahnplanung entsprechend der Parametrierung errechnet und ausgeführt. Die Auslenkung vom Laserstrahl erfolgt über hochdynamische Scannerachsen und erlaubt eine Positionierung auf dem Bauteil und gleichzeitig eine Manipulation der Wärmeeinbringung über Oszillationsbewegungen.

Anwendungsbereiche

  • Laserschweißen E-Mobility
  • Automatisches Erkennung und Ausschweißen von Geometriemustern anhand einer Graubild-Auswertung beispielsweise für Hair-Pins an E-Motoren oder Kühlerrohren von AGR-Kühler
  • Adaption und Optimierung der Bilderkennung auf Anfrage für jede Applikation möglich

Produktvorteile

  • Optimierung der Bilderkennung auf die Anfordernisse des Bauteils hin, damit auch ein sicheres Erkennen z.B. von Hair-Pins
  • Angepasste Prozessstrategie und optischen Gegebenheiten zum spritzerarmen Kupferschweißen
  • In Planung: vollständige Prozessüberwachung und damit hohe Prozesssicherheit
  • Deutlich reduzierte laufende Betriebskosten durch optimierte Feldgrößen

Produkteigenschaften

  • Jede Position im Feld ist kartesisch anfahrbar, keine Feldverzerrung bei hohen Auslenkungen
  • Laserspotposition und Sensorposition im gesamten Scanfeld exakt im Overlay
  • Automatische Musterlagenerkennung und Berechnung der Schweißstrategie
  • Berücksichtigung der applikationsspezifischen Prozessanforderungen (bspw.. Einkoppeln am Kupfer o.ä.)
  • Grafische Parametrierung der Muster über separate Parametriersoftware (GUI)
  • Synchronisierte und sehr dynamische Stellreaktion durch die Scanner bis 1000Hz
  • Modularer Aufbau durch die Verwendung des Scansonic scapacs®-Baukastens – fast beliebige Anpassung von optischen Eigenschaften, Faserkopplungen, Feldbusschnittstellen usw.

Unterstützte Laser

  • Faserlaser
  • Scheibenlaser

Weitere Produkteigenschaften

  • Faserkopplungen für Fasersteckertypen: Trumpf-B, Trumpf-D, Optoskand QBH
  • Feldbustypen: Profibus, Interbus, Profinet, Devicenet, Ethernet/IP
  • Laserleistungsanbindung: Strom und Spannungsschnittstelle verschiedenster Ausführung
  • Abbildung 1:1.7 oder 1:2.4

Optionen

  • In Arbeit: SCEYE Qualitätsabschätzung und Prozesslogging
  • Überwachung Verschmutzung Schutzglas
  • Ventilinsel für Crossjets und Schmauchjets

Versorgungsspannung extern/intern400 V mit 6A / ± 24 V max. 50A
Gewicht Bearbeitungskopf (konfigurationsabhängig)ab 25 kg
Arbeitswellenlänge1030 ... 1080 nm (Scheibenlaser bis Faserlaser)
Zulässige Laserleistungmax. 8 kW
Divergenzvollwinkel Φ; BPPΦ = 250 mrad (99% Leistungsinhalt); BPP ≤ 25 mm∙mrad
Aktuelle verfügbare Abbildung1:2.4 oder 1:1.7
Feldgröße (bei F400)X = 38 mm / Y = 56 mm
Aktuelle verfügbare Brennweiten f = 400 mm oder f = 300mm
IP-Schutzart64 (bei gesteckter Faser)
Laserschutzklasse4

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