Scansonic auf der Schweißen & Schneiden 2025: Lösungen für komplexe Fügeaufgaben

22. Juni 2025

Vom 15. bis 19. September 2025 präsentiert sich Scansonic auf der internationalen Fachmesse Schweißen & Schneiden in Essen. Im Mittelpunkt stehen Bearbeitungsoptiken für die laserbasierte Metallbearbeitung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Lösungen für herausfordernde Bauteilgeometrien.

Scansonic stellt in Essen seine neuesten Entwicklungen für das Laserschweißen, -löten und -schneiden vor. Im Fokus des Messeauftritts stehen Bearbeitungsoptiken und Sensorlösungen für anspruchsvolle Fügeaufgaben – insbesondere bei komplexen Bauteilgeometrien.

Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist die weiterentwickelte Optikfamilie ALO4 für das Laserlöten und Laserschweißen mit Zusatzdraht und taktiler Nahtführung. Für unterschiedliche Fügestellen, wie sie beispielsweise in der Batteriegehäusefertigung vorkommen, wurden mehrere Varianten entwickelt. Diese ermöglichen unter anderem breitere Verbindungsquerschnitte zur Steigerung der Nahtfestigkeit, den Zugang zu tief liegenden Nahtbereichen sowie – ganz neu – das vertikale Schweißen von Eckverbindungen. Damit decken die Optiken das gesamte Spektrum typischer Fügeaufgaben an Batteriekästen ab. In Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen Dinse (Drahtförderung) und Brightlight Laser Systems (Laserquelle) bietet Scansonic diese Technologien auf Wunsch auch als integrierte Komplettlösung an.

Ebenfalls am Stand ist die neueste Entwicklung von Scansonic zu sehen: die Laserschweißoptik SCW (Safe Component Welding). Sie erfüllt die Anforderungen der Laserklasse 1 und ermöglicht damit Laserschweißen ohne Laserschutzzelle. Das spart hohe Investitionskosten und schafft neue Freiräume für den flexiblen Einsatz in der Produktion.

Die Optik basiert auf der anspruchsvollen Systemtechnik FCW (Fast Component Welding), die für Aufgaben in der Elektromobilität entwickelt wurde. Dafür werden mehrere kompakte Scannereinheiten auf einer prozessspezifischen Trägerplatte kombiniert. So können entweder größere Bauteile in einem Durchgang oder mehrere kleinere Komponenten gleichzeitig bearbeitet werden – eine Lösung, die insbesondere für Fertigungsprozesse mit hoher Taktung und langen Nähten ausgelegt ist.

Sensorik für automatisiertes Schweißen

Im Bereich der Sensorik präsentiert Scansonic gemeinsam mit Entwicklungspartner Metrolux neue Technologien für die Nahtführung beim automatisierten Schweißen, Löten und Kleben – sowohl für Lichtbogen- als auch für Laserprozesse. Premiere feiert die neue Sensorserie FH6D-Advanced zur Nahtfindung. Mit einem Arbeitsabstand von 150 beziehungsweise 350 Millimetern messen die Sensoren zuverlässig Start- und Endpunkte des Nahtstoßes und ermöglichen eine präzise Roboterpositionierung, selbst bei Bauteiltoleranzen. Mit diesen grundlegenden Funktionalitäten empfehlen sich die beiden Sensoren für den Einstieg in die Automatisierung. Die Sensoren werden auf dem Messestand live an einem Roboter demonstriert.

Die neue Produktlinie ergänzt das bestehende Portfolio der optischen Sensoren zur Nahtverfolgung. Sie leiten den Roboter während des gesamten Verarbeitungsvorgang exakt an der Bauteilkante entlang. Dafür nutzen sie Daten aus der leistungsfähigen Bildverarbeitung und skalierbaren Mustererkennungsalgorithmen. Aufwändiges Reteachen beim Bauteilwechsel oder bei Veränderungen in der Kante entfällt.

Halle 5, Stand 5H17